Case Study: HUAWEI Passive Optical LAN für temporäre Infrastrukturen

Wie lässt sich eine leistungsfähige Netzwerkumgebung realisieren, wenn mehrere Verteilpunkte erschlossen, hohe Nutzerzahlen zuverlässig versorgt und nur begrenzte Glasfaserressourcen genutzt werden können? Diese Case Study zeigt, wie Infra-Com mit HUAWEI Passive Optical LAN eine zentral steuerbare, platzsparende und skalierbare Infrastruktur für eine anspruchsvolle temporäre Umgebung umgesetzt hat.

HUAWEI Passive Optical LAN als skalierbare Infrastruktur für temporäre und verteilte Campus-Umgebungen

Ausgangslage

Für eine temporäre Infrastruktur musste innert kurzer Zeit eine leistungsfähige Netzwerklösung geschaffen werden. Gefordert waren eine stabile Wireless-Infrastruktur, die Anbindung mehrerer Verteilpunkte sowie eine zuverlässige Versorgung der angeschlossenen Bereiche mit Gigabit-Ethernet. Gleichzeitig war die vorhandene Umgebung infrastrukturell nur begrenzt vorbereitet, und zwischen Datencenter und Einsatzort standen nur wenige LWL-Fasern zur Verfügung. Diese Rahmenbedingungen erforderten eine Architektur, die mit wenig physischer Infrastruktur auskommt und sich effizient betreiben lässt.

 

Vergleich klassischer Netzwerktopologien mit HUAWEI Passive Optical LAN hinsichtlich Verkabelungsaufwand, Platzbedarf und Architektur

Herausforderung

Die Herausforderung bestand darin, mehrere Zonen über eine schlanke Glasfaserarchitektur anzubinden und gleichzeitig eine hohe Nutzerlast stabil zu bewältigen. Eine konventionelle Netzwerkerweiterung hätte unter diesen Bedingungen mehr Verkabelungsaufwand, mehr Platzbedarf und eine aufwändigere Umsetzung bedeutet. Gesucht war deshalb ein Ansatz, der Bandbreite, zentrale Steuerung, Skalierbarkeit und effiziente Ressourcennutzung überzeugend miteinander verbindet.

«Mit HUAWEI POL liess sich die Infrastruktur trotz begrenzter Faserressourcen effizient aufbauen und zentral betreiben. Gerade bei hoher Auslastung erwies sich die Lösung als leistungsfähig, stabil und ressourcenschonend.»

Verantwortlicher Netzwerk und Infrastruktur, Kundenseite

Lösung mit HUAWEI Passive Optical LAN

Infra-Com setzte für dieses Szenario auf HUAWEI Passive Optical LAN. Ausschlaggebend waren die architektonischen Vorteile: hoher Datendurchsatz, zentrale Verwaltung, reduzierter Platzbedarf, Energieeffizienz sowie ein im Vergleich zu klassischen Switch-basierten Netzwerken geringerer Verkabelungs- und Infrastrukturaufwand. Gerade in Umgebungen mit begrenzten Faserressourcen und mehreren Verteilpunkten schafft POL eine überzeugende Grundlage für eine leistungsfähige und zukunftsfähige Netzwerkinfrastruktur.

HUAWEI POL Netzwerkarchitektur mit reduziertem Verkabelungsaufwand durch den Einsatz von Glasfaser

Technische Umsetzung

Im Datencenter wurde ein Optical Line Terminal installiert, das als Übergang vom Core-Netzwerk ins POL-Netzwerk diente. Von dort wurde die Verbindung per Glasfaser auf einen passiven LWL-Splitter geführt. Über diese Struktur konnten vier Verteilstellen erschlossen werden. An den Verteilpunkten kamen Optical Network Units zum Einsatz; zwischen OLT und ONUs wurden logische Verbindungen über XGS-PON realisiert. Zur Erweiterung der verfügbaren 1000BaseT-Ports wurden an den Verteilstellen zusätzliche Switches eingebunden. Ergänzt wurde die Infrastruktur durch 12 Access Points und einen Wireless-Controller im Datencenter. Die Umgebung war auf rund 400 bis 600 aktive Benutzer ausgelegt.

Ergebnisse und Nutzen

Die Umsetzung zeigt, wie sich auch unter begrenzten infrastrukturellen Voraussetzungen eine leistungsfähige und zentral administrierbare Netzwerkumgebung realisieren lässt. Vier Verteilstellen konnten über eine einzelne Glasfaserstruktur angebunden werden. Gleichzeitig wurde eine stabile Wireless-Infrastruktur für mehrere hundert aktive Nutzer geschaffen. Durch den Einsatz von HUAWEI Passive Optical LAN liessen sich Verkabelungsaufwand und Platzbedarf reduzieren, während Betrieb, Verwaltung und Skalierung deutlich effizienter wurden. Die Case Study macht damit den praktischen Nutzen von POL in temporären und verteilten Umgebungen mit hohen Anforderungen an Performance, Stabilität und Steuerbarkeit konkret sichtbar.

Warum diese Case Study relevant ist

Der Wert dieser Referenz geht über das konkrete Einsatzszenario hinaus. Die Umsetzung zeigt, wie sich HUAWEI Passive Optical LAN überall dort bewähren kann, wo mehrere Verteilpunkte, begrenzte Faserressourcen, hohe Bandbreitenanforderungen und zentrale Administration zusammenkommen. Damit ist die Architektur auch für Campus-Infrastrukturen, Betreiberumgebungen, Hospitality, Industrie, EVU-Standorte und andere verteilte Netzwerke relevant.

HUAWEI Passive Optical LAN als zukunftsfähige Architektur für Campus-, Betreiber- und andere verteilte Infrastrukturen

Infra-Com als Partner für anspruchsvolle Infrastrukturen

Die Case Study gewinnt zusätzlich an Überzeugungskraft, weil sie sich in eine breitere technische Kompetenz einordnet. Infra-Com plant, realisiert, optimiert und betreibt digitale Infrastrukturen für Netzbetreiber, EVU, kritische Umgebungen, Hospitality und Institutionen in der Schweiz. Dazu kommen 35+ Jahre Erfahrung, 2000+ erfolgreiche Projekte und 24/7 Direkt-Support für anspruchsvolle Umgebungen. Dadurch wirkt diese Umsetzung nicht wie ein Einzelfall, sondern wie ein belastbarer Nachweis praktischer Umsetzungskompetenz.

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Lassen Sie prüfen, ob HUAWEI POL auch für Ihre Infrastruktur der richtige Ansatz ist.

Sie planen eine Infrastruktur mit mehreren Verteilpunkten, begrenzten Glasfaserressourcen oder hohen Anforderungen an zentrale Steuerung und Skalierbarkeit? Sprechen Sie mit Infra-Com darüber, wie sich HUAWEI Passive Optical LAN in Ihrer Umgebung sinnvoll evaluieren und umsetzen lässt.

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