FTTH-Ausbau für Schweizer Gemeinden
Open-Access-Glasfasernetz als Basis für Smart Metering, Standortattraktivität und digitale Versorgung

Wie Infra-Com eine Schweizer Landgemeinde von der FTTH-Planung bis zur Umsetzung begleitete - mit 1’200 Anschlüssen, 250 km Glasfaserkabel, BAKOM-konformer Open-Access-Architektur und einer Infrastruktur, die auch Smart-Meter- und weitere digitale Dienste ermöglicht.

Für Gemeinden, EVU und Netzbetreiber, die FTTH, Smart Metering oder digitale Glasfaserinfrastrukturen planen.

Warum Infra-Com für FTTH-Projekte

  • 35+ Jahre Erfahrung mit digitaler Infrastruktur
  • Planung, Bau, Dokumentation und Betrieb aus einer Hand
  • Erfahrung mit FTTH, EVU, Netzbetreibern und kritischer Infrastruktur
  • Unterstützung von Analyse bis Inbetriebnahme
  • 24/7-Support und Pikett für betriebsrelevante Infrastrukturen

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Kurzfazit der Case Study

Eine Schweizer Landgemeinde mit rund 3’000 Einwohnern stand vor der Aufgabe, ihre digitale Versorgung langfristig zu sichern und gleichzeitig die Grundlage für weitere Infrastrukturaufgaben zu schaffen. Infra-Com plante und realisierte ein BAKOM-konformes Open-Access-FTTH-Netz mit rund 1’200 Anschlüssen, 250 km Glasfaserkabel und einer Architektur, die neben Breitband auch Smart-Metering und weitere digitale Dienste unterstützt. Damit wurde das Projekt nicht nur zum Breitbandausbau, sondern zur strategischen Multiservice-Infrastruktur für Gemeinde, Bevölkerung, Gewerbe und Versorgungsbetriebe.

Das Projekt auf einen Blick

GemeindeprofilSchweizer Landgemeinde, ca. 3’000 Einwohner
ProjektzielFTTH-Versorgung, Standortattraktivität, Smart-Meter-Basis
ArchitekturBAKOM-konforme Open-Access-Infrastruktur
RolloutAusbauziel über 3 Jahre
Erste Phase40 % der Haushalte
Infrastruktur250 km Glasfaserkabel
Anschlüsse1’200 FTTH-Anschlüsse
ZusatznutzenSmart Metering, digitale Dienste, Multiservice-Plattform

Diese Kennzahlen zeigen, dass FTTH-Projekte in ländlichen Gemeinden wirtschaftlich und technisch realisierbar sind, wenn Netzdesign, Tiefbaukoordination, Open-Access-Vorgaben, Betrieb und zukünftige Anwendungsfälle von Beginn an zusammen geplant werden.

Ausgangslage: Digitale Grundversorgung wurde zur strategischen Infrastrukturfrage

Die bestehende Versorgung war überwiegend DSL-basiert und konnte die wachsenden Anforderungen von Bevölkerung, Gewerbe, Verwaltung und Versorgungsbetrieben nicht mehr zuverlässig abdecken. Für die Gemeinde ging es deshalb nicht nur um schnelleres Internet, sondern um eine langfristig tragfähige Infrastrukturentscheidung: digitale Teilhabe, Standortqualität, Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und die Fähigkeit, künftige Anwendungen wie Smart Metering, IoT, Gebäudevernetzung, Sicherheitsdienste und kommunale Digitalisierung auf einer stabilen Glasfaserbasis aufzubauen.

Warum das heute besonders relevant ist

Der politische und regulatorische Rahmen erhöht den Handlungsdruck. Die Gigabitstrategie des Bundes zielt auf möglichst flächendeckenden Zugang zu sehr schnellem Internet. Gleichzeitig müssen Energieversorger bis 2027 mindestens 80 % der traditionellen Stromzähler durch intelligente Messsysteme ersetzen.

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Herausforderungen im FTTH-Ausbau ländlicher Gemeinden

Der FTTH-Ausbau in ländlichen Räumen ist anspruchsvoller als ein klassischer Stadtausbau. Grössere Distanzen, disperse Siedlungsstrukturen, Trassenverfügbarkeit, Eigentümerkoordination, Tiefbaukosten, Bewilligungen und die spätere Betriebsfähigkeit müssen früh zusammengeführt werden.

Für dieses Projekt waren besonders entscheidend

  • Robuste Netzarchitektur für Open Access und langfristige Skalierbarkeit
  • Koordination von Planung, Tiefbau, Spleissarbeiten, Inbetriebnahme und Dokumentation
  • Saubere Projektsteuerung über mehrere Ausbauphasen
  • Wirtschaftliche Priorisierung der ersten Erschliessungsetappen
  • Technische Vorbereitung für Smart Metering und weitere digitale Dienste
  • Qualitätssicherung für spätere Wartung, Erweiterung und Betrieb
  • Kommunikation mit Gemeinde, Stakeholdern und betroffenen Eigentümerschaften

Die Lösung: FTTH als planbare, betreibbare und erweiterbare Infrastruktur

Infra-Com begleitete das Projekt über die zentralen Phasen des FTTH-Ausbaus: Analyse, Netzkonzept, Grobdesign, Feinplanung, Trassen- und Tiefbaukoordination, Auswahl und Planung aktiver und passiver Komponenten, Spleissarbeiten, Tests, Inbetriebnahme und Übergabe in den Betrieb.

Der entscheidende Mehrwert lag in der ganzheitlichen Umsetzung. Das Netz wurde nicht isoliert als Breitbandprojekt betrachtet, sondern als offene, langfristig nutzbare Infrastrukturplattform. Dadurch konnten die Anforderungen von Gemeinde, Netzbetrieb, Open-Access-Nutzung, Smart-Meter-Rollout und künftigen digitalen Anwendungen bereits in der Planung berücksichtigt werden.

Unsere Leistungen im Überblick

  • Analyse und Bestandsaufnahme
  • Netzkonzeption, Grobdesign und Feinplanung
  • Planung aktiver und passiver Netzkomponenten
  • Trassen- und Tiefbaukoordination
  • Projektmanagement und Umsetzungssteuerung
  • Installation, Tests und Inbetriebnahme
  • Unterstützung beim Übergang in den Betrieb

«Ein FTTH-Ausbau ist heute weit mehr als ein Breitbandprojekt. Für Gemeinden, EVU und Netzbetreiber entsteht eine strategische Infrastruktur für digitale Versorgung, Smart Metering, Open Access und zukünftige Anwendungen. Entscheidend ist, das Netz von Beginn an technisch robust, wirtschaftlich ausbaubar und langfristig betreibbar zu planen.»

Nick Bürli, Bereichsleiter Netzinfrastruktur bei Infra-Com

Open Access: Wettbewerb, Wahlfreiheit und Zukunftssicherheit

Das realisierte FTTH-Netz wurde als BAKOM-konforme Open-Access-Infrastruktur aufgebaut. Für Gemeinden und EVU ist das strategisch wichtig: Eine offene Netzarchitektur ermöglicht Anbieterwahl, Wettbewerb, langfristige Nutzbarkeit und eine bessere Ausschöpfung der Investition. Das BAKOM betont die Bedeutung standardisierter Glasfaserzugänge, damit alternative Anbieter Zugang erhalten und Wettbewerb möglich bleibt.

Warum Open Access für Gemeinden zählt

  • Verhindert technologische und kommerzielle Abhängigkeiten
  • Verbessert Anbieter- und Dienstewahl für Bevölkerung und Unternehmen
  • Erhöht die langfristige Nutzbarkeit kommunaler Infrastruktur
  • Unterstützt regulatorische Anschlussfähigkeit
  • Schafft eine Plattform für zusätzliche Dienste jenseits von Internetzugang

FTTH als Multiservice-Plattform
Breitband, Smart Metering und digitale Dienste auf einer Infrastruktur

Der grösste strategische Nutzen des Projekts liegt in der Mehrfachverwendung der Glasfaserinfrastruktur. Das Netz verbessert nicht nur die Breitbandversorgung, sondern schafft auch eine technische Basis für Smart Metering, Gebäudevernetzung, IoT-Anwendungen, kommunale Dienste und weitere versorgungsnahe Anwendungen.

Für EVU und Gemeindewerke ist dieser Ansatz besonders wertvoll: Investitionen in Glasfaser können gleichzeitig Telekommunikation, Energieversorgung, Messwesen und digitale Betriebsprozesse unterstützen. Damit wird FTTH von einem Anschlussprojekt zu einer systemrelevanten Infrastrukturplattform.

Ergebnis: Realisierte FTTH-Infrastruktur mit messbarem Nutzwert

Das Projekt zeigt, dass auch ländliche Gemeinden FTTH strukturiert, skalierbar und mit zusätzlichem Plattformnutzen realisieren können. Ergebnis ist eine moderne Glasfaserinfrastruktur mit 1’200 FTTH-Anschlüssen, rund 250 km Glasfaserkabel und einer Open-Access-Architektur, die Breitbandversorgung, Smart Metering und weitere digitale Dienste ermöglicht.

Ergebnisnutzen für Entscheider

  • Bessere digitale Grundversorgung für Haushalte, Gewerbe und Verwaltung
  • Höhere Standortattraktivität für Wohnen, Arbeiten und Unternehmen
  • Tragfähige Infrastruktur für EVU- und Smart-Meter-Anwendungen
  • Offene Architektur für Anbieterwahl und zukünftige Dienste
  • Belastbare Grundlage für Betrieb, Unterhalt und Erweiterung
  • Übertragbares Modell für weitere Schweizer Gemeinden und Netzbetreiber
FTTH-Glasfasernetz als Multiservice-Plattform für Breitband, Smart Metering und digitale Dienste

Für wen diese Case Study relevant ist

Gemeinden und Gemeinderäte

Für Gemeinden, die Versorgungslücken schliessen, Standortattraktivität stärken und FTTH als langfristige Infrastrukturentscheidung fundiert vorbereiten möchten.

EVU und Gemeindewerke

Für Energieversorger, die Glasfaser nicht nur für Breitband, sondern auch für Smart Metering, Netzkommunikation und digitale Betriebsprozesse nutzen wollen.

Netzbetreiber und Infrastrukturverantwortliche

Für Betreiber, die Open-Access-Netze planen, dokumentieren, betreiben und später skalierbar erweitern müssen.

ICT- und Infrastrukturentscheider

Für Verantwortliche, die eine robuste, sichere und wartbare Glasfaserbasis für kritische Kommunikation, Betriebsstandorte, IoT und digitale Dienste benötigen.

Projektleiter und technische Fachverantwortliche

Für Teams, die einen Partner für Netzplanung, Tiefbaukoordination, Spleissarbeiten, Qualitätssicherung, Inbetriebnahme und Übergabe in den Betrieb suchen.

Häufige Fragen zum FTTH-Ausbau in Schweizer Gemeinden

Diese FAQ beantwortet zentrale Fragen von Gemeinden, EVU, Netzbetreibern und ICT-Infrastrukturverantwortlichen, die ein FTTH-, Smart-Meter- oder Glasfaserprojekt planen.

Was zeigt diese FTTH Case Study?

Die Case Study zeigt, wie eine Schweizer Landgemeinde ein modernes FTTH-Glasfasernetz mit rund 1’200 Anschlüssen, 250 km Glasfaserkabel und Open-Access-Architektur realisiert hat.

Für wen ist diese Case Study relevant?

Für Gemeinden, EVU, Netzbetreiber, Gemeindewerke und ICT-Infrastrukturverantwortliche, die FTTH, Smart Metering oder digitale Glasfasernetze planen oder weiterentwickeln.

Warum ist FTTH für Gemeinden wichtig?

FTTH verbessert die digitale Grundversorgung, stärkt die Standortattraktivität und schafft eine langfristige Infrastruktur für Bevölkerung, Gewerbe, Verwaltung und digitale Dienste.

Was bedeutet Open Access?

Open Access bedeutet, dass die Glasfaserinfrastruktur für mehrere Dienstanbieter offen ist. Das schafft Wahlfreiheit, Wettbewerb und langfristige Flexibilität.

Wie unterstützt FTTH Smart Metering?

Ein FTTH-Netz kann als zuverlässige Kommunikationsbasis für Smart Metering, Netzkommunikation, Betriebsdaten und weitere versorgungsnahe Anwendungen genutzt werden.

Welche Rolle übernimmt Infra-Com?

Infra-Com begleitet FTTH-Projekte von Analyse und Netzplanung bis Umsetzung, Messung, Inbetriebnahme und Dokumentation - für Gemeinden, EVU und Netzbetreiber.

Was sind typische Herausforderungen beim FTTH-Ausbau?

Typische Herausforderungen sind Netzplanung, Tiefbaukoordination, Bewilligungen, Eigentümerabstimmungen, Etappierung, Kostenkontrolle, Qualitätssicherung und Betriebsvorbereitung.

Wie lange dauert ein FTTH-Ausbau?

Die Dauer hängt von Gemeindegrösse, Trassenlängen, bestehender Infrastruktur, Bewilligungen und Ausbauetappen ab. Viele Projekte werden phasenweise realisiert.

Was kostet ein FTTH-Ausbau?

Die Kosten eines FTTH-Ausbaus hängen vor allem von Siedlungsstruktur, Trassenlängen, Tiefbauanteil, vorhandenen Rohr- und Netzinfrastrukturen, Anzahl Anschlüssen und Zielarchitektur ab. Eine Machbarkeitsprüfung zeigt, welche Ausbauvariante technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.

Warum sollte FTTH nicht nur als Internetprojekt betrachtet werden?

Weil Glasfaser auch Smart Metering, IoT, Gemeindedienste, Gebäudevernetzung und weitere digitale Anwendungen unterstützen kann.

Wie startet eine Gemeinde oder ein EVU ein FTTH-Projekt mit Infra-Com?

Der Einstieg erfolgt über ein Fachgespräch oder eine Machbarkeitsprüfung. Infra-Com bewertet Ausgangslage, bestehende Infrastruktur, Ziele, Etappierung, Smart-Meter-Synergien und nächste Planungsschritte.

Planen Sie ein FTTH-, Smart-Meter- oder Glasfaser-Infrastrukturprojekt?

Infra-Com prüft mit Ihnen, ob und wie ein FTTH-Ausbau in Ihrer Gemeinde, Ihrem Versorgungsgebiet oder Netzgebiet technisch, organisatorisch und wirtschaftlich realisierbar ist.

Sie erhalten eine erste Einschätzung zu

  • Netzarchitektur und Open-Access-Anforderungen
  • Ausbauetappen, Tiefbau und Rollout-Logik
  • Synergien mit Smart Metering und digitalen Diensten
  • Risiken, Abhängigkeiten und nächsten Planungsschritten

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