Dani Arnold und Infra-Com
Verbunden durch Präzision, Verantwortung und Vertrauen
Spitzenleistung entsteht aus Erfahrung, Präzision und Verantwortung. Genau diese Haltung verbindet Dani Arnold mit Infra-Com.
Dani Arnold steht für konzentriertes Handeln unter anspruchsvollen Bedingungen, für Verlässlichkeit und für den Anspruch, auch in entscheidenden Momenten die richtige Linie zu halten. Werte, die auch für Infra-Com zentral sind, wenn es um saubere Planung, zuverlässige Umsetzung und langfristig funktionierende Infrastrukturen geht.
Warum Dani Arnold zu Infra-Com passt
Wir glauben an Partnerschaften, die glaubwürdig sind und zur Identität unseres Unternehmens passen. Dani Arnold steht nicht für Inszenierung, sondern für Substanz: für sorgfältige Vorbereitung, klare Entscheidungen und Leistung dann, wenn es darauf ankommt.
Genau das passt zu Infra-Com. Auch in unseren Projekten zählen Präzision, Verantwortungsbewusstsein und ein hoher Qualitätsanspruch. Vertrauen entsteht nicht durch Lautstärke, sondern durch saubere Arbeit und verlässliche Resultate.
Was uns verbindet
Was Dani Arnold und Infra-Com verbindet, ist nicht nur Leistung, sondern die Haltung dahinter: sorgfältige Vorbereitung, präzises Handeln und Verantwortung in entscheidenden Momenten.
Ein Markenbotschafter, der glaubwürdig zu uns passt
Dani Arnold verkörpert Eigenschaften, die auch für Infra-Com zentral sind: Fokus, Disziplin, Bodenständigkeit und Respekt vor der Aufgabe. Genau das macht ihn zu einem glaubwürdigen Markenbotschafter.
Die Partnerschaft steht deshalb nicht für laute Selbstdarstellung, sondern für eine gemeinsame Haltung – klar, verlässlich und mit Substanz.
«In den Bergen muss man es nehmen, wie es kommt. Das ändert an der Zieldefinition nichts. Man muss rollend planen.»
Dani Arnold, Profi-Alpinist und Keynote Speaker
Partnerschaft in der Praxis
Ein besonderer Moment der Partnerschaft war die gemeinsame Tour auf den Piz Palü. Sie steht sinnbildlich für das, was Dani Arnold und Infra-Com verbindet: Vorbereitung, Vertrauen und die Fähigkeit, auch unter anspruchsvollen Bedingungen fokussiert zu handeln.
Video zur Partnerschaft ansehen
Warum das auch für uns als Arbeitgeber wichtig ist
Bei Infra-Com arbeiten Menschen, die Verantwortung übernehmen, präzise handeln und auch in anspruchsvollen Situationen verlässlich bleiben. Genau diese Haltung prägt unsere Zusammenarbeit – im Projekt, im Team und im täglichen Miteinander.
Wer zu Infra-Com passt, sucht keine laute Bühne, sondern Sinn, Qualität und ein Umfeld, in dem Leistung, Verlässlichkeit und Teamgeist zählen.
Dani Arnold in Kürze
Dani Arnold zählt zu den profiliertesten Schweizer Alpinisten. Bekannt ist er für aussergewöhnliche Leistungen in Fels, Eis und Nordwänden sowie für seine präzise, fokussierte Herangehensweise unter anspruchsvollen Bedingungen.
Sommer 2024 - Alpines Dreamteam meistert "SextenDoloExtrem"
Gietl und Arnold in perfekter Harmonie
In einem atemberaubenden Alpinprojekt namens "SextenDoloExtrem" haben der Südtiroler Simon Gietl und der Schweizer Dani Arnold drei anspruchsvolle Nordwände in den Sextner Dolomiten in weniger als 24 Stunden bezwungen. Die beiden Extremkletterer meisterten die Nordwände des Einserkofels, des Zwölfers und der Grossen Zinne in einer beeindruckenden Gesamtzeit, die ihre ursprünglichen Erwartungen weit übertraf. Mit insgesamt 30 Kilometern Strecke, 4700 Höhenmetern und 75 Seillängen bis zum 7. Schwierigkeitsgrad setzten Gietl und Arnold neue Massstäbe.
Die beiden Extremkletterer bewiesen, dass wahre Stärke im optimalen Teamwork liegt. Infra-Com freut sich sehr und gratuliert den beiden Athleten zu ihrer atemberaubenden Leistung in den Dolomiten.
Video - Alpinprojekt "SextenDoloExtrem"
Speed-Rekord an grossen Nordwänden der Alpen egalisiert
Für die Pickelübergabe führte Dani Arnold die Geschäftsleitung von Infra-Com im Herbst 2021 auf den Bündner Berg Piz Palü. Die Zusammenarbeit zwischen dem Profi-Bergsteiger und Bergführer Dani Arnold und Infra-Com währt schon einige Jahre. Doch was macht ein Profi-Bergsteiger überhaupt genau, wie bereitet sich Dani Arnold auf diese anspruchsvollen Touren vor und welches Projekt vollendete er nach der Pickelübergabe?
Ruhig und regelmässig klirrt das Eis, wenn Dani Arnold seinen Pickel ins Eis rahmt, sich hochzieht und mit den Steigeisen an den Füssen erneut ins Eis sticht, um die Pickel in den Händen zu entlasten und den nächsten Pickelhieb weiter oben zu schlagen. Ohne Sicherung, ohne doppelten Boden und mit hunderten von Metern Luft unter den Füssen. Doch genau da fühlt sich Dani Arnold richtig wohl. Er ist schon seit langem in Bergsteigerkreisen für seine Extrembesteigungen bekannt. Mit seinem Speed-Rekord an der Eigernordwand im Jahr 2011 erlangte er Bekanntheit in der breiten Öffentlichkeit. Er durchstieg die bekannteste Nordwand der Schweiz ganz alleine am 20. April 2011 in nur 2:28 Stunden und unterbot damals den Rekord von Ueli Steck um 20 Minuten. Zum Vergleich: Auch trainierte Bergsteiger benötigen zwei Tage, um die Eiger-Nordwand zu durchsteigen.
Doch die Eigernordwand war erst der Anfang. In den folgenden Jahren durchstieg Dani Arnold mit den Nordwänden am Matterhorn, Piz Badile, Grand Jorasses und der Grossen Zinne vier weitere Nordwände in Rekordzeit und im Free Solo Stil – also alleine und ohne Sicherungsmittel wie Seil und Hacken. An all diesen Nordwänden egalisierte der Profibergsteiger beim Durchstieg eine neue Bestzeit und pulverisierte die vorherigen Bestmarken oft deutlich. Beispielsweise durchkletterte er die teilweise überhängende Nordwand der Grossen Zinne fast 20 Minuten schneller als alle zuvor. Nach diesen Erfolgen blieb noch die letzte grosse Nordwand der Alpen: Die Nordwand der Petit Dru in Chamonix (FR).
Übersicht der Solo Begehungen von Dani Arnold
| Datum | Nordwand | Ort | Wandhöhe | Zeit |
| April 2011 | Eigernordwand | Berner Oberland (CH) | 1‘650 m | 2:28 Stunden |
| April 2015 | Matterhorn-Nordwand | Wallis (CH) | 1‘100 m | 1:46 Stunden |
| September 2016 | Piz Badile Nordostwand | Bergell (CH) | 800 m | 0:52 Stunden |
| Juli 2018 | Walkerpfeiler Grandes Jorasses | Montblanc Massiv (FR) | 1‘200 m | 2:04 Stunden |
| September 2019 | Grosse Zinne | Dolomiten (IT) | 550 m | 0:46 Stunden |
| August 2021 | Petit Dru | Chamonix (FR) | 900 m | 1:43 Stunden |
Vorbereiten für die Solo-Durchsteigung der letzten grossen Nordwand
Bei Touren mit Gästen sei seine Risikobereitschaft ganz anders, sinniert Arnold: „Mit einem Gast am Seil würde es mir schwer fallen, mich vom Seil zu lösen und alleine weiterzugehen“. Dies weil der ganze Prozess der Planung und Vorbereitung fehle, welche er für seine Extrem-Touren durchläuft. „Man ist allein ganz anders fokussiert“.
Die Nordwand der Petit Dru in Chamonix (FR), die letzte grosse Nordwand der Alpen, stand lange auf der Bucket-Liste von Dani Arnold. Lange Zeit passte es nicht. Bei einem ersten Durchstieg nahm der Profibergsteiger ein Zusatzseil mit. „Das wollte ich auf dem Gipfel deponieren, damit ich dann bei der Free Solo-Durchsteigung eins zum Runterkommen habe.“ Weil er aber nach der Kletterei nicht daran geglaubt habe, diese Durchsteigung je ohne Seil zu schaffen, hat er es direkt wieder mit ins Tal getragen und gar nicht auf dem Gipfel deponiert. Kaum unten angekommen hat Dani Arnold dies bereits bereut. „Und dann kommt der Ehrgeiz“. Doch es wollte lange Zeit nicht klappen mit der Petit Dru. „Ich habe vor mehreren Jahren definiert, dass es für mich auch ein guter Ausgang des Projekts wäre, wenn ich die Petit Dru nicht durchsteigen würde“, blickt er zurück. Denn einiges muss zusammenpassen, damit eine Durchsteigung erfolgreich wird. Was er und alle anderen Profibergsteiger leisten ist mit viel Risiko verbunden. Ein loser Stein, ein aufziehendes Gewitter oder Wind, ein schlecht erreichter Handgriff oder ein schmieriger Tritt sind nur einige der möglichen Fallen in dieser Alpinzone. „Man muss auch realistisch sein: Die Hälfte der Profi-Bergsteiger sind Tod.“ Deshalb sei die richtige Vorbereitung das A und O.
So bereitet sich Dani Arnold auf grosse Projekte vor
Beim Projekt der Solo-Durchsteigung aller Nordwände der Alpen dauerte die Vorbereitung Jahre. Dabei fokussiert sich Dani Arnold auf drei Ebenen:
Die erste Ebene umfasst die Routenwahl. Dabei befasst sich der Bergsteiger mit der Routenführung, der Schwierigkeit und der Ausrüstung befasst.
Die zweite Ebene beinhaltet die mentale Vorbereitung. Dabei entscheidet sich der Bergsteiger für den Stil der Durchsteigung wie beispielsweise Solo oder Free Solo (ohne Sicherungsmaterial). Dani Arnold legt sich eine Taktik für die Besteigung zurecht: Wo biwakieren? Wann einsteigen? Wo braucht es ein Depot wie beispielsweise ein Seil auf dem Gipfel für den Abstieg?
Die letzte Ebene dreht sich um die Physik. Dabei klettert er die Wand zwei, drei Mal gesichert durch und prägt sich die Bewegungsabläufe ein. „Je komplexer die Route ist, umso schwieriger ist das visuelle Gedächtnis. Die Routen sind nicht wie an Olympia genormt“, führt Dani Arnold aus. Von Steinschlägen, Schnee und Eis gingen immer relativ viele Gefahren in diesen senkrechten oder gar überhängenden Wänden aus. Deshalb sei seine Taktik, möglichst wenig Zeit in der Wand zu verbringen. „Man geht nur dahin, um zu schauen, wie man die Durchsteigung wirklich machen will“, präzisiert der Profibergsteiger.
Die letzte grosse Nordwand in Rekordzeit durchstiegen
Nach der Pickelübergabe mit Infra-Com auf dem Piz Palü war der richtige Moment für die Petit Dru-Besteigung endlich da. „Ich wusste, dass das Wetter gut wird“, blickt Dani Arnold zurück. Also las er einen Stammgast auf und fuhr mit ihm direkt nach Chamonix. Der Plan war folgender: „Wenn alles aber mega gut aussehen würde, würde ich alleine gehen.“ Dani Arnold braucht die Entscheidungsfreiheit bis zur letzten Sekunde. „Je mehr man kommuniziert, desto schwieriger wird es zu sagen, was man will“, erklärt der langjährige Profibergsteiger. „In den Bergen muss man es nehmen, wie es kommt. Das ändert an der Zieldefinierung nichts. Man muss rollend planen“. Und genauso handhabte das Dani Arnold auch an der Petit Dru. Am Abend des 14. August 2021 geht er an den Wandfuss, blickt in die Wand und entscheidet, dass es passt. Es folgen Telefonate, damit die Durchsteigung auch fotografisch und filmisch begleitet werden kann. Kurzfristig fährt ein Kollege die ganze Nacht vom Engadin nach Chamonix, um die ausserordentliche Besteigung zu fotografieren.
Am nächsten Morgen hat Dani Arnold ein gutes Gefühl und steigt allein in die knapp 900 Meter hohe, fast senkrechte Wand ein. „Wenn ich einsteige, gibt es eine kleine Möglichkeit von Restrisiko. Man muss ehrlich zu sich selbst sein. Man benötigt physisch und psychisch ein solches Niveau, dass man dem Schwierigkeitsgrad überlegen ist.“ Und genau das fasziniert Dani Arnold immer wieder aufs Neue. „Man kann sich nicht durch eine Route mogeln“, erklärt er. Er fühlt sich beim Klettern extrem wohl. Nach schwierigen Kletterstellen und gefrorenen Eisfeldern hat Dani Arnold nach 1 Stunde und 43 Minuten den Gipfel der Petit Dru erreicht – neue Rekordzeit!
Infra-Com gratuliert Dani Arnold herzlich zur herausragenden Leistung.
Duell am Abgrund
Duell am Abgrund ist eine 90-minütige Netflix-Dokumentation über Dani Arnold und Ueli Steck. Im Zentrum stehen ihre Rekordzeiten an den grossen alpinen Nordwänden – Leistungen, die die Kletterszene und die Medien gleichermassen geprägt haben.
Die Dokumentation verbindet spektakuläre Aufnahmen mit persönlichen Einblicken und Stimmen aus dem engsten Umfeld der beiden Alpinisten. So entsteht ein eindrückliches Porträt zweier Ausnahmebergsteiger und ihres aussergewöhnlichen Kapitels im modernen Alpinismus.
Solo-Speedrekord am Salbit
Am 11. Juni 2023 gelang Dani Arnold am Salbitschijen eine aussergewöhnliche Begehung: Er absolvierte alle drei Grate – Südgrat, Westgrat und Ostgrat – allein und in unter zehn Stunden. Mit einer Zeit von 9 Stunden, 36 Minuten und 55 Sekunden setzte er eine beeindruckende Marke an einem der bekanntesten Granitberge der Schweiz.
Die Tour verlangte höchste Konzentration, präzise Routenwahl und ständige Anpassung an wechselnde Bedingungen. Gerade diese Kombination aus Ausdauer, Erfahrung und Präzision macht die Leistung so bemerkenswert.
Seine unglaublichen Leistungen haben Arnold zu einer Legende unter den Alpinisten gemacht. Seine Fähigkeit, das Unmögliche möglich zu machen, inspirierte Personen auf der ganzen Welt, ihre eigenen Grenzen zu überschreiten und nach neuen Höhen zu streben. Seine Philosophie ist einfach, aber tiefgründig: «Wenn du wirklich willst, kannst du es schaffen. Alles ist möglich, wenn du bereit bist, dafür zu arbeiten».
«Auch im Business muss man mit der Realität arbeiten, wie sie ist. Das verändert das Ziel nicht – aber den Weg dorthin. Entscheidend ist, vorausschauend zu planen, flexibel zu bleiben und gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.»
Roland Gut, VRP, Infra-Com Swiss AG