Erfahrungsbericht Lehrling
«Meine Lehrzeit bei Infra-Com» – ein ehemaliger Auszubildender erzählt

Auszubildender: Fabian Schärli
Lehrbetrieb: Infra-Com Swiss AG

Eigentlich wollte Fabian Schärli Informatiker werden. Denn von klein auf interessierte er sich für Informatik und Technik, der PC war damals sein Hobby. Im Laufe der Zeit eignete sich Fabian Schärli immer mehr Wissen im IT-Bereich an.

Als er sich in der Schule mit der Berufswahl beschäftigte, stand für ihn eine Lehre als Informatiker im Fokus. Er entschied sich, einen ICT-Schnuppertag an der Berufsschule in Sursee zu besuchen. Dort präsentierten Unternehmen die Berufe Mediamatiker/-in EFZ, Informatiker/-in EFZ, Multimediaelektroniker/-in EFZ und Elektroniker/-in EFZ. Mit der Absicht im Hinterkopf, sich den Beruf des Informatikers genauer anzuschauen, stiess er unverhofft auf die Lehre als Multimediaelektroniker.

«Eigentlich wusste ich gar nicht wirklich, welche Berufe im technischen Bereich alle existierten. Im ICT-Schnupperkurs fühlte ich mich bereits nach einem halben Tag vom Beruf des Multimediaelektronikers angesprochen. Wir konnten aus wenigen Einzelteilen einen Lautsprecher zusammenbauen, der funktionierte!»

Fabian Schärli, ehemaliger Lehrling bei Infra-Com

Begeistert von seinen Erlebnissen am Schnuppertag, begann er sich im Internet weiter über den Beruf des Multimediaelektronikers zu informieren. Von da an geriet sein ursprünglicher Berufswunsch „Informatiker“ immer mehr in den Hintergrund.

Dennoch absolvierte er in beiden Berufen Schnupperlehren. Der Beruf des Informatikers war ihm zu eintönig. Die Schnupperlehren als Multimediaelektroniker fand er hingegen sehr spannend, weil er dabei viel Neues lernen konnte – von Themen rund um die Telekommunikation, ums Fernsehen bis hin zur Eventtechnik. Das war genau das, was er immer gewollt hatte! Von da an war für Fabian Schärli klar, dass er den Beruf des Multimediaelektronikers erlernen wollte.

Besondere Aufgaben bei Infra-Com

Er bewarb sich bei mehreren Unternehmen um eine Multimediaelektroniker-Lehrstelle. Die meisten Firmen, bei denen er eine Schnupperlehre als Multimediaelektroniker absolviert hatte, waren Radio- und TV-Geschäfte. Bei diesen erschien ihm die Abwechslung nicht enorm gross und die Arbeiten drehten sich um Geräte, die er bereits von zu Hause her kannte. Ausser bei Infra-Com – hier unterschieden sich die Tätigkeitsbereiche von denen der anderen Unternehmen deutlich. Hier beschäftigte sich Fabian Schärli mit der Signalübertragung, und zwar von der Planung bis hin zu den Anschlüssen beim Kunden zu Hause. Genau danach hatte er gesucht: Infra-Com ist auf Gebieten tätig, die ihm zu dieser Zeit noch völlig fremd waren, die er noch nicht im Griff hatte. Deshalb hoffte er insgeheim von Anfang an auf die Zusage der Infra-Com. Als die Zusage kam, war für ihn sofort klar, dass er seine Lehre bei Infra-Com in Angriff nehmen würde.

«Als ich bei Infra-Com reinschnuppern durfte, war ich begeistert. Die Tätigkeiten in dieser Firma sind deutlich vielfältiger als bei klassischen Multimediaelektroniker-Lehrstellen. Auch der Umgang im Team war mir auf Anhieb sympathisch.»

Fabian Schärli, ehemaliger Lehrling bei Infra-Com

Die Lehre bei Infra-Com

Die Infra-Com Swiss AG plant und realisiert bereits seit über 25 Jahren Telekommunikationsnetze und sorgt dafür, dass sie reibungslos funktionieren. Das Team umfasst heute über 60 Mitarbeitende – ausgebildete Radio-/Fernsehtechniker, Multimediaelektroniker oder Wirtschaftsinformatiker. Derzeit bildet Infra-Com drei Lehrlinge aus und will in Zukunft auf vier Lehrstellen erweitern.

«Wer bei Infra-Com arbeitet, zeigt Motivation, Lernwillen, Ehrlichkeit und Pflichtbewusstsein. Das spezifische Fachwissen in der sich stetig wandelnden Informationstechnologie wird innerhalb der Infra-Com aktiv geschult – einmal im Monat findet ein interner Schulungstag statt – und Weiterbildungen werden gezielt unterstützt.»

Roland Gut, Inhaber und CEO Infra-Com

Infra-Com legt Wert darauf, dass die Lehrlinge eine gute Ausbildung erhalten. Ziel ist es, dass die Arbeitskräfte auch nach der Lehre im Betrieb weiterarbeiten. Bei der Wahl von Lehrlingen achtet die Firma darauf, dass sie ins Team passen, freundlich und „gut aufgestellt“ sind und mitdenken. Natürlich müssen auch die schulischen Leistungen ein gewisses Niveau erfüllen. Ein potenzieller Auszubildender sollte seine Schulnoten guten Gewissens vorlegen können und zudem den technischen Multicheck absolviert haben (Infos unter: www.multicheck.ch).

Infra-Com ist es wichtig, dass der Lehrling eine hohe Lernbereitschaft mitbringt sowie über ein grosses Lernvermögen und eine logische, abstrakte Denkweise verfügt. Natürlich sollte er sich auch für technische Zusammenhänge interessieren sowie gründlich, sorgfältig und exakt arbeiten.
Die Firma legt sehr viel Wert auf eine gute Atmosphäre. Deshalb sind auch bei Auszubildenden gute Umgangsformen und Teamfähigkeit Voraussetzung. Infra-Com umschreibt die Erwartungen an Mitarbeiter mit ihrem Fünf-Finger-Prinzip: freundlich, fix, fit, flexibel, fleissig.

Im Gegenzug dürfen Lehrlinge der Infra-Com erwarten, dass sie klare Strukturen vorfinden, alle Abteilungen durchlaufen dürfen und bei Fragen immer eine Ansprechperson haben. Zudem bietet Infra-Com ihren Lehrlingen auch Zeit zum Lernen, wobei der Lehrlingsausbildner und die Auszubildenden die Theorie der Schule mit der Praxis in Verbindung bringen und eventuelle Unklarheiten besprechen.

Markus Ulrich, Lehrlingsbetreuer bei Infra-Com «Ich habe selbst eine Lehre als Radio-Fernsehelektriker (heute Multimediaelektroniker) absolviert, habe meine Lehre genossen und als äusserst interessante Zeit in meiner Erinnerung. Gerne gebe ich mein Wissen und meine Erfahrungen an Lernende weiter, damit wir sie schnellstmöglich in interessante Projekte integrieren können.»

Markus Ulrich, Lehrlingsbetreuer bei Infra-Com

Vom Frischling zur geschätzten Arbeitskraft

Zu Beginn seiner Lehre kam viel Neues auf Fabian Schärli zu. Als junger Mann musste er sich zu Beginn seiner Ausbildung vielen neue Herausforderungen stellen. Obwohl er die Tätigkeiten in der aussichtsreichen Telekommunikations-Branche zuvor noch nicht gekannt hatte, konnte er schnell bei einzelnen Projekten mitarbeiten. Dabei konnte er sich sehr viel Wissen und diverse Fähigkeiten aneignen. Schon bald durfte er kleinere Aufgaben selbstständig lösen.

Mit 18 Jahren war Fabian Schärli bereits so selbstständig, dass ihm nur noch die Autoprüfung fehlte, um Aufträge allein zu erledigen. Sobald er diese aber kurz nach seinem 18. Geburtstag bestanden hatte, stand seiner Selbstständigkeit nichts mehr im Weg. Vermehrt war er allein unterwegs und erledigte Aufträge eigenständig.

Neben den praktischen Arbeiten war das Schreiben eines sogenannten „Arbeitsbuches“ ein fester Bestandteil seiner Lehrzeit bei Infra-Com. Der Lehrmeister Markus Ulrich gab vor, wann er welche Einträge machen musste und was dieser alles abdecken soll.

«Mein Arbeitsbuch ist ein Nachschlagewerk, in dem ich meine Arbeit protokolliere. Ich halte Arbeitsabläufe fest und notiere mir, welche Tätigkeiten wie funktionieren. Auch allfällige Probleme oder Herausforderungen, die wir lösen mussten, halten wir darin fest. Ich glaube, heute ist das Führen eines Arbeitsbuches sogar Vorschrift. Als ich mit meiner Lehre anfing, war ich jedoch der einzige in der Klasse, der eins hatte.»

Fabian Schärli, ehemaliger Lehrling bei Infra-Com

Fabian Schärli konnte immer Arbeitskollegen um Rat fragen. Egal, ob es sich um Anliegen aus dem Arbeitsalltag oder um schulische Fragen handelte. Alle Mitarbeiter nahmen sich jeweils die Zeit, um ihm Dinge zu erklären oder bei Problemen weiterzuhelfen. Und wenn es mal gerade nicht passte, schlug der jeweilige Kollege einen anderen Termin vor.

Der erfolgreiche Lehrabschluss

Der ehrgeizige Fabian Schärli nutzte die Chance, die ihm Infra-Com bot. Er setzte sich zum Ziel, die Note 5 im Abschluss zu erreichen.
Zur Prüfungsvorbereitung setzten sich die Auszubildenden und der Lehrmeister oft zusammen, um unterschiedlichste Themen sowie Probleme und Unklarheiten zu besprechen. Zusätzlich erhielten die Lehrlinge auch die Möglichkeit, sich während der Arbeitszeit im Selbststudium auf die Prüfungen vorzubereiten.

Seine Bemühungen und die tatkräftige Unterstützung Infra-Com zahlten sich aus: Fabian Schärli schloss seine Lehre erfolgreich ab und erreichte auch sein persönliches Ziel mit der Note 5 im Abschluss.

Fabian Schärlis Fazit

Fabian Schärli blickt auf eine stets angenehme und sehr interessante Lehrzeit zurück. Er schätzte den starken Teamgeist bei Infra-Com. Aber er hat keinen Grund wehmütig zu sein. Denn er hat bereits einen Vertrag für die Weiterbeschäftigung bei Infra-Com unterzeichnet, den er nach der Rekrutenschule antreten wird.

«Es ist überaus spannend, einen Lernenden über vier Jahre zu begleiten und seine persönliche Entwicklung und das Heranwachsen zu beobachten.
Fabian meisterte seine Lehrzeit mit Bravour und wurde mit der Abschlussnote 5 belohnt.
Er entwickelte sich zu einem selbstbewussten jungen Berufsmann, den wir nach seiner RS-Zeit weiter beschäftigen wollen.»
Markus Ulrich, Lehrlingsbetreuer bei Infra-Com

«Ich empfehle Infra-Com als Lehrbetrieb jedem, der sich für Kommunikation und Technik interessiert. Wer sich zusätzlich Wissen in einem breiten Spektrum aneignen möchte und viel Wert auf ein gutes Team legt, der ist bei Infra-Com richtig.»
Fabian Schärli, ehemaliger Lehrling bei Infra-Com

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