Smart-Meter-Infrastruktur mit Glasfaser für Energieversorger
Case Study aus Solothurn: Sichere Smart-Meter-Vernetzung mit 1-Gbit/s-Anbindung, redundanter Architektur und segmentierter Netzsicherheit

Sichere Smart-Meter-Vernetzung ist für Energieversorger eine zentrale Voraussetzung für Transparenz, Skalierbarkeit und Betriebssicherheit. Diese Case Study zeigt, wie Infra-Com für Energie Kestenholz eine leistungsfähige Glasfaser-Infrastruktur für Smart Metering aufgebaut hat – mit hoher Ausfallsicherheit, klarer Netztrennung und einer Architektur für zukünftiges Wachstum.

Die Lösung schafft die technische Basis für die zuverlässige Übertragung von Messdaten, eine sichere Cloud-Anbindung und den skalierbaren Betrieb im EVU-Umfeld. Gleichzeitig reduziert sie Risiken im laufenden Betrieb und erleichtert die zukünftige Weiterentwicklung der Infrastruktur.

Projekt auf einen Blick

  • Kunde: Energie Kestenholz, Kanton Solothurn
  • Anforderung: Sichere und skalierbare Smart-Meter-Kommunikation für ein Energieversorgungsunternehmen
  • Lösung: Glasfaserbasierte Netzwerkinfrastruktur mit dedizierter 1-Gbit/s-Anbindung, Ring-Stacks und Next-Gen-Firewall
  • Umfang: Vernetzung von bis zu 672 Smart-Managern
  • Besonderheiten: Isoliertes Netzsegment, zentrale Sicherheitsarchitektur, Ersatzhardware für hohe Betriebssicherheit
Bis zu 672 Smart-Manager, 14 Switches, 3 redundante Ring-Stacks, zentrale Firewall und Ersatzhardware vor Ort.

Smart-Meter-Projekt besprechen

Ausgangslage
Smart Metering braucht sichere und skalierbare Netzinfrastruktur

Für Energieversorger reicht es nicht aus, Smart Meter lediglich anzubinden. Entscheidend ist eine Kommunikationsinfrastruktur, die auch bei wachsendem Rollout stabil, sicher und langfristig betreibbar bleibt. Genau dafür wurde in Kestenholz eine dedizierte Glasfaserlösung mit hoher Verfügbarkeit und klarer Netzsegmentierung realisiert.

Die Herausforderung
Ausfallsicherheit, Sicherheit und Wachstum gleichzeitig sicherstellen

Gefordert war eine Lösung, die hohe Verfügbarkeit, sichere Datenübertragung und eine belastbare Netzarchitektur verbindet. Gleichzeitig musste die Infrastruktur so ausgelegt werden, dass weitere Smart Meter und zusätzliche Anwendungen integriert werden können, ohne die Stabilität des Betriebs zu gefährden.

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Aufgabe und Zielsetzung
Netzwerkinfrastruktur Smart Meter für Energieversorgungsunternehmen

Ziel des Projekts war es, die Smart-Manager zuverlässig und geschützt mit der Cloud-Plattform von EVUlution zu verbinden. In der finalen Ausbauphase werden über 600 Smart-Manager vom PoP aus erschlossen und integriert. So stehen Messdaten dem Betreiber jederzeit sicher und zentral zur Verfügung.

Die Lösung
Redundante Glasfaser-Architektur für Smart-Meter-Kommunikation

Infra-Com realisierte eine Netzwerkinfrastruktur mit dedizierter 1-Gbit/s-Anbindung pro Gerät. Zum Einsatz kommen 14 Huawei-Switches, die in drei redundanten Ring-Stacks aufgebaut wurden. Eine Next-Gen-Firewall schützt die Kommunikation, während ein eigenes Netzsegment die Smart-Meter-Infrastruktur klar von anderen Bereichen trennt. Ersatzhardware vor Ort erhöht zusätzlich die Betriebssicherheit.

 

  • Redundante Stack-Architektur: Drei Ring-Stacks mit 14 hochverfügbaren Huawei-Switches erhöhen die Betriebssicherheit und reduzieren Ausfallrisiken, auch beim Ausfall einzelner Komponenten.
  • Zentrale Firewall-Anbindung: Alle Stacks sind über eine performante Next-Gen-Firewall mit dem Cloud-Backend verbunden. Ergebnis: für hohe Sicherheit und zuverlässige Erreichbarkeit.
  • Logische Netztrennung: Die Smart Meter laufen in einem isolierten Netzsegment – für maximale Sicherheit, klare Struktur und einfache Wartung.
  • Skalierbar und zukunftssicher: Dank modularer Architektur lässt sich die Infrastruktur flexibel erweitern, für steigende Anforderungen, zusätzliche Anwendungen und neue Gerätegenerationen.
  • Sofortige Verfügbarkeit im Störungsfall: Vorkonfigurierte Ersatzhardware vor Ort verkürzt Reaktionszeiten und reduziert Unterbrüche im Störungsfall.

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Projektumsetzung
Gemeinsam gestalten wir die Energiezukunft

Die Umsetzung begann planmässig im Januar 2025. Switches, Firewalls und SFPs wurden vor Ort installiert, konfiguriert und in Betrieb genommen. Anschliessend startete die Anbindung der Smart-Manager durch die beauftragten Elektrofachkräfte. Bereits nach kurzer Zeit waren über 100 Geräte erfolgreich integriert; der weitere Ausbau erfolgt fortlaufend und planmässig.

Der Nutzen für Energieversorger
Sicherer Betrieb, skalierbarer Rollout, klare Zukunftsperspektive

Die Lösung verbessert die Verfügbarkeit der Smart-Meter-Kommunikation, schafft Sicherheit für sensible Messdaten und bietet die nötige Skalierbarkeit für den weiteren Ausbau. Damit entsteht nicht nur eine funktionierende technische Verbindung, sondern eine belastbare Infrastruktur für Smart Metering, Smart Grid und weitere digitale Anwendungen im EVU-Umfeld.






 

  • Hohe Betriebssicherheit: Redundante Architektur und Ersatzhardware reduzieren Ausfallrisiken.
  • Skalierbarkeit im Rollout: Die Infrastruktur ist auf weiteres Wachstum und zusätzliche Smart-Manager ausgelegt.
  • Sichere Datenkommunikation: Firewall und Netztrennung schützen sensible Messdaten und kritische Systeme.
  • Zukunftsfähige Basis: Die Glasfaserinfrastruktur eignet sich auch für Smart Grid, Sensorik, Photovoltaik und E-Mobilität.
  • Effizienter Betrieb: Die klare Netzstruktur erleichtert Wartung, Erweiterung und langfristige Weiterentwicklung.

Warum Glasfaser für Smart Metering?

Die Vernetzung von Smart Metern mit Glasfaser schafft die Grundlage für eine sichere, effiziente und zukunftsfähige Energiewirtschaft. Im Vergleich zu störanfälligeren Infrastrukturen bietet Glasfaser hohe Bandbreiten, geringe Latenz und langfristige Erweiterbarkeit.

Für Energieversorger ist das entscheidend, weil Smart Metering nicht isoliert betrachtet werden darf. Es ist Teil einer breiteren digitalen Infrastruktur, die auch künftige Anwendungen zuverlässig tragen muss.

Häufige Fragen (FAQ)

Warum ist Glasfaser für Smart Metering besonders geeignet?

Glasfaser bietet hohe Bandbreiten, geringe Latenzen und eine hohe Stabilität im Betrieb. Für Energieversorger ist sie deshalb eine besonders geeignete Grundlage für Smart-Meter-Infrastrukturen, die sicher, skalierbar und langfristig ausbaufähig sein müssen. (infra-com.ch)

Welche Netzwerkinfrastruktur brauchen Energieversorger für Smart Meter?

Energieversorger benötigen eine Infrastruktur, die sichere Datenübertragung, klare Netztrennung, hohe Verfügbarkeit und Erweiterbarkeit vereint. In der gezeigten Lösung wurden dafür dedizierte 1-Gbit/s-Anbindungen, redundante Ring-Stacks, eine zentrale Firewall und ein isoliertes Netzsegment umgesetzt. (infra-com.ch)

Wie wird Ausfallsicherheit in einer Smart-Meter-Infrastruktur erreicht?

Ausfallsicherheit entsteht durch redundante Architektur, robuste Netzkomponenten und klare Sicherheitskonzepte. In diesem Projekt sorgen drei redundante Ring-Stacks, 14 Switches und Ersatzhardware vor Ort dafür, dass Risiken im Betrieb reduziert und Störungen schneller abgefangen werden können.

Wie viele Smart Meter lassen sich mit der Lösung anbinden?

Die in dieser Case Study realisierte Infrastruktur ist auf die Vernetzung von bis zu 672 Smart-Managern ausgelegt. Sie wurde so konzipiert, dass weiteres Wachstum möglich ist und zusätzliche Anwendungen später integriert werden können.

Wie wird die Sicherheit der Smart-Meter-Kommunikation gewährleistet?

Die Sicherheit wird durch eine zentrale Next-Gen-Firewall, ein separates Netzsegment und eine klar strukturierte Netzarchitektur erhöht. Dadurch lassen sich sensible Messdaten geschützt übertragen und kritische Infrastrukturbereiche sauber voneinander trennen.

Welche Vorteile bietet Smart Metering für Energieversorger?

Smart Metering verbessert die Transparenz im Netz, unterstützt eine effizientere Steuerung, reduziert manuelle Prozesse und schafft die Basis für weitere digitale Anwendungen. Voraussetzung dafür ist eine stabile und sichere Kommunikationsinfrastruktur, wie sie in dieser Case Study umgesetzt wurde

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