Smart Meter Vernetzung mit Glasfaser
Case Study zukunftssichere Smart Meter Connectivity

Moderne Smart Meter Systeme benötigen eine ausfallsichere, schnelle und redundante Kommunikationsinfrastruktur, um Verbrauchsdaten in Echtzeit zu übertragen und eine effiziente Steuerung sowie Abrechnung zu ermöglichen. Die Integration von Smart Metern in leistungsfähige Glasfaser-Gigabit-Netzwerke ist ein zentrales Thema der Energiewende und Digitalisierung. 

Sichere und skalierbare Smart Meter Vernetzung – Zukunftssicher mit Glasfaser

Die Herausforderung
Digitale Transformation in der Energiebranche

Die Energiewelt verändert sich rasant. Für Energie-Versorgungsunternehmen bedeutet das: Digitalisierung ist kein Zukunftsthema mehr – sie ist jetzt. Im Fokus steht der flächendeckende Einsatz intelligenter Messsysteme (Smart Meter), die in Echtzeit mit Cloud-Backends kommunizieren.

Unser Kunde (Energie Kestenholz im Kanton Solothurn) suchte eine hochverfügbare, leistungsstarke und sichere Netzwerklösung, die über 650 Smart Meter Geräte mit garantierter Bandbreite von 1 Gbit/s pro Gerät zuverlässig anbindet – bei maximaler Ausfallsicherheit und höchsten Anforderungen an Datenschutz und IT-Sicherheit.

Nach Abstimmung der Anforderungen mit allen relevanten Stakeholdern präsentierte Infra-Com ein individuelles Konzept, das sowohl die technischen als auch die betrieblichen Bedürfnisse des Projekts umfassend berücksichtigte. Unser daraufhin unterbreitetes Angebot sowie das Vertrauen in unsere Expertise und Zuverlässigkeit führten schliesslich dazu, dass sich der Kunde für die Umsetzung des Projekts mit Infra-Com entschied.

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Aufgabe und Zielsetzung
Netzwerkinfrastruktur Smart Meter für Energieversorgungsunternehmen

Im Projekt «Netzwerkinfrastruktur Smart Meter für Energie Kestenholz im Kanton Solothurn» bestand die Aufgabe darin, eine performante und dedizierte Netzwerkinfrastruktur zur sicheren Anbindung der Smart-Manager-Geräte vom Point of Presence (PoP) zu planen und zu implementieren. Jeder Smart-Manager soll hierbei über eine direkte Glasfaseranbindung mit der zentralen Hardware des Projekts verbunden werden. Ziel war es, für jedes Gerät eine dedizierte, stabile und abgesicherte Datenübertragung mit einer Bandbreite von 1 Gbit/s bereitzustellen. 

Die neue Netzwerkinfrastruktur soll die Smart-Manager-Geräte zuverlässig und geschützt mit der Cloud-gehosteten Backend-Plattform der Firma EVUlution verbinden. In der finalen Ausbauphase werden insgesamt über 600 Smart-Manager vom PoP aus erschlossen und integriert. Die erfassten Messdaten stehen dem Betreiber jederzeit über das EVUlution-Webportal zur Verfügung.

Mehr über unsere skalierbaren Netzwerke für Versorgungsunternehmen erfahren Sie hier

Unsere Antwort
Eine skalierbare, sichere Glasfaser Netzwerklösung von Infra-Com

Nach Abstimmung der Anforderungen mit allen relevanten Stakeholdern präsentierte Infra-Com ein massgeschneidertes Konzept, das sowohl die technischen, wie auch die betrieblichen Bedürfnisse des Projekts umfassend berücksichtigte. Das unterbreitete Angebot sowie das Vertrauen in unsere Expertise und Zuverlässigkeit führten schliesslich dazu, dass sich der Kunde für die Projektumsetzung mit Infra-Com entschied.

Die Planung der Netzwerkinfrastruktur umfasste den Einsatz von insgesamt 14 Huawei-Switches mit jeweils 48 Ports, die in drei redundanten Stacks organisiert wurden. Jeder Stack umfasst vier bis fünf Geräte und ist als Ringtopologie ausgelegt. Diese Architektur gewährleistet, dass die Switches auch beim Ausfall eines einzelnen Geräts weiterhin miteinander verbunden bleiben und der Datenverkehr ohne Unterbrechung über die redundanten Pfade geroutet werden kann.

 

  • Redundante Stack-Architektur: Drei Ring-Stacks mit 14 hochverfügbaren Huawei-Switches garantieren unterbrechungsfreien Betrieb – selbst bei Ausfall einzelner Komponenten.
  • Zentrale Firewall-Anbindung: Alle Stacks sind über eine performante Next-Gen-Firewall mit dem Cloud-Backend verbunden. Ergebnis: höchste Sicherheit bei durchgehender Erreichbarkeit.
  • Logische Netztrennung: Die Smart Meter laufen in einem isolierten Netzsegment – für maximale Sicherheit, klare Struktur und einfache Wartung.
  • Skalierbar und zukunftssicher: Dank modularer Architektur lässt sich die Infrastruktur flexibel erweitern – für steigende Anforderungen, neue/weitere Anwendungen und neue Gerätegenerationen.
  • Sofortige Verfügbarkeit im Störungsfall: Vorkonfigurierte Ersatzhardware vor Ort sorgt dafür, dass Ausfälle keine Downtime bedeuten.

Projektumsetzung
Gemeinsam gestalten wir die Energiezukunft

Die Umsetzung begann planmässig im Januar 2025. Sämtliche Hardware-Komponenten – bestehend aus Switches, Firewalls und den SFPs, wurden vor Ort installiert und gemäss der ausgearbeiteten Planung konfiguriert und in Betrieb genommen. Diese Infrastruktur bildete die stabile Grundlage für die anschliessende Anbindung der Smart-Manager-Geräte durch die beauftragten Elektrofachkräfte. Basis ist die leistungsfähige, zukunftssichere Glasfaserinfrastruktur, die weit mehr bietet als nur Konnektivität.

Bereits nach kurzer Zeit waren über 100 Smart-Manager erfolgreich in das Netz integriert und betriebsbereit. Die Installation der verbleibenden Geräte erfolgt fortlaufend und planmässig, sodass der Ausbau kontinuierlich und ohne Unterbrechungen voranschreitet.

Vorteile der Smart Meter Connectivity mit Glasfaser-Anbindung

Die Vernetzung von Smart Metern mit Glasfaser-Gigabit-Netzwerken ist ein zentrales Element für eine sichere, effiziente und nachhaltige Energiewirtschaft. Der Glasfaserausbau schafft die Voraussetzung für innovative Anwendungen, intelligente Steuerung und eine erfolgreiche Energiewende.

 

  • Hohe Bandbreite und Geschwindigkeit: Glasfaser bietet die nötige Übertragungsrate für die Vielzahl an Messdaten, die Smartmeter in Echtzeit liefern müssen. Dies ist entscheidend für die Steuerung von Stromnetzen und für Anwendungen wie variable Stromtarife oder Lastmanagement.
  • Zukunftssicherheit: Glasfaser ist weniger störanfällig als Kupferleitungen und ermöglicht die Integration weiterer Anwendungen wie Smart Home, Sensorik, Photovoltaik oder E-Mobilität
  • Nachhaltigkeit: Glasfasertechnik verbraucht deutlich weniger Energie als herkömmliche Kupfernetze und unterstützt somit die Reduktion des CO₂-Ausstosses.

Projektauftrag Smart Meter - Vernetzung mit Glasfaser
Vielen Dank für die erfolgreiche Zusammenarbeit

Die Realisation der Smart Meter Vernetzung mit Glasfaser als moderne, zukunftssichere Plattform ist abgeschlossen. Glasfasernetze sind heutzutage unverzichtbar und bilden die technologische Grundlage für moderne Infrastrukturen, wie auch für intelligente Anwendungen wie Smart Meter für Energie, Wasser, Gas, Wärme, Ladestationen, Parksysteme, Gebäudetechnik ... usw. Es war uns eine Freude, bei diesem spannenden Projekt eine führende Rolle zu spielen und eng mit dem lokalen Energieversorger und allen anderen Stakeholdern zusammenzuarbeiten.

Wir sind stolz darauf, dass wir die Zielsetzung vollumfänglich erfüllt haben. Unser Fokus war, das Projekt effizient und im Rahmen des vereinbarten Auftrags durchzuführen. Qualität und Einhaltung aller Meilensteine und Endtermine haben bei Infra-Com höchste Priorität. Wir freuen uns, dass das Endergebnis die Erwartungen sogar übertrifft und wir einen reibungslosen Projektablauf und allseits glückliche Nutzer ermöglicht haben. 

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Glasfaserbasierte Vernetzung von Smart Meter

Was ist Smart Meter Vernetzung über FTTH-Glasfaser?

Smart Meter Vernetzung über Glasfaser bedeutet, dass intelligente Stromzähler direkt über eine leistungsstarke Glasfaserinfrastruktur angebunden werden. Das ermöglicht schnelle, sichere und zuverlässige Datenübertragung in Echtzeit.

Warum ist die Glasfaserinfrastruktur ideal für Smart Metering?

Glasfaser bietet hohe Bandbreiten (z. B. 1 Gbit/s pro Gerät), geringe Latenz und maximale Ausfallsicherheit. Sie erfüllt hohe Anforderungen an Datenschutz und IT-Sicherheit – ideal für die Energiebranche.

Wie viele Smart Meter wurden bei diesem Projekt vernetzt?

Insgesamt bis zu 672 Smart Meter. Bereits im Juni 2025 waren ca. 25% erfolgreich in Betrieb – mit kontinuierlicher Erweiterung.

Welche Sicherheitsmassnahmen wurden umgesetzt?

Zum Einsatz kamen redundante Stack-Architekturen, logische Netztrennung, zentrale Next-Gen-Firewalls sowie vorkonfigurierte Ersatzhardware vor Ort.

Welche Vorteile bringt die Lösung für Energieversorger?

  • Echtzeitdaten und Netztransparenz
  • Skalierbare Infrastruktur für neue Geräte oder Anwendungen
  • Reduzierte Betriebskosten
  • Zukunftssichere Integration erneuerbarer Energien

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